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Re:Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 1 Mois, 1 Semaine
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hallo zusammen
ich bin tätig im bereich gesundheit, ernährung und fitness. habe frauen begleitet und motiviert.
einen bypass finde ich sehr riskant und auch kostspielig für die kk. ich kenne auch einige die danach richtig schlecht gingen. die haben am anfang abgenommen und wieder zugenommen. ich kenne auch einige die wollen einen bypass weils einfacher ist als die ernährung umzustellen. aber ernährung und bewegung ist das a und o! der bypass ist nur ein hilfsmittel! bitte merkt das! übrigens viele gesunde lebensmittel sind richtige beauty produkte und jungmacher von innen! bewegung aktiviert die verbrennung an und trainiert das herz-kreislauf-system. bitte schaut das ganze als eine art diplom-ausbildung an. der weg ist lang und steinig aber wir müssen alle kämpfen ob schlank, dick, behaart oder nicht. aber wenn ihr es geschafft habt, glaubt mir, dann werdet ihr das gefühl haben dass ihr alles schaffen werdet. und es stimmt mann sollte nicht zuviel grübeln weil das hindert schon einem überhaupt noch was anzufangen. niemand ist schuld und nur ihr könnt an die situation etwas verändern. ihr denkt sicher dass ich eh schlank bin und nieee auf ernährung achten muss und eh keine ahnung habe. hmm ja stimmt ich bin schlank aber ich muss auch auf meine ernährung achten. ich habe insgesamt 20 kg abgenommen. seit 5 jahren ernähre ich mich gesund und treibe 3-4x sport (ohne unterbrechung) ich mache das alles weil ich gesund bleiben will, weil ich dadurch viele krankheiten und schmerzen verhindern bzw verbessern kann, weil ich mehr lebensqualität will, weil ich oben im kopf abschalten kann, weil ich so besser aussehe, und und und. ich habe so viele gute gründe. also bitte ziele setzen, eine sportart ausüben die spass macht und bitte langfristig!und kein 10 er abo lösen! je mehr bewegung desto besser und wirkt gegen stress. regelmässig essen! und geduuuullllllddddd üben! wenn ihr fragen habt zum thema ernährung, bewegung etc. einfach fragen! grüsse euch alle freundlich
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Re:Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 1 Mois, 1 Semaine
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Hallo zusammen
Auch ich musste 8 Monate auf die Magen-Bypass-OP warten. Auch für mich war es die Hölle. War mit den Nerven schon fast am Ende, da es für mich auch keinen anderen Ausweg mehr gab, als die OP. Habe aber dann folgendes erlebt:
Nach der 1. OP bekam ich Komplikationen, hatte einen sogenannten Darmverschluss. Ich wurde dann 2 Tage später notoperiert, wieder mit Komplikationen, musste anschliessend 7 Tage auf die IPS, da ich nicht mehr stabil war und kaum mehr atmen konnte. Hatte riesen grosses Glück, dass ich dabei nicht gestorben bin. Ich kann nur sagen es war die Hölle. Am 2. Tag dann bekam ich nachts äusserst starke Schmerzen in der Magengegend. Mein Chirurge musste dann anderntags einen kleinen Schnitt am Bauch vornehmen und zog Flüssigkeit heraus, die whs. in das Bauchinnere floss. Es ging mir zum Glück dann wieder besser. So musste ich einfach mit allen Schläuchen im Bauch noch 2 Wochen liegen ohne Trinken und ohne Nahrung. In der 4. Woche dann durfte ich endlich 1 Tasse Tee trinken, war das ein Fest !
Ich bekam noch weitere Komplikationen, die allerdings nicht mehr lebensgefährlich waren.
So allmählich konnte ich dann bis 3 Tassen Tee am Tag trinken ohne Nahrung. Ich wurde künstlich ernährt. Dann erst in der 5. Woche bekam ich Suppe und Milchdrinks. Hatte aber absolut keinen Appetit. Erst als die künstliche Ernährung abgehängt wurde konnte ich einige kleine Bissen von der breiigen Mahlzeit essen. Nach langen 5 Wochen konnte ich dann endlich nach Hause.
Mein grösstes Problem jetzt: Mit dem Essen klappt es nicht gut, mir ist ständig übel, ich kann manchmal nur 3-5 Gabeln voll essen, wenn ich mehr esse, dann wird mir total schlecht. Das macht mir Sorgen. Die Zwischenmahlzeiten schaffe ich überhaupt nicht. Wie soll man da zu Kräften kommen. Meine Erfahrung war alles andere als gut. Am Anfang dachte ich, hätt ich doch nur diese OP nicht machen lassen, es ist ein sehr grosser Einschnitt ins Leben. Aber mit der Zeit überwiegt die Freude am Gewichtsverlust. Aber ich denke, mit noch mehr Geduld und Zufersicht, schaffe ich es auch noch, die OP liegt ja erst 3 Monate zurück,
Überlegt es euch ganz, ganz gut, im schlimmsten Fall kann es eben das Leben kosten! Hätte ich es nochmals zugut, ich würde auf eigene Faust und mit eisernem Willen nur noch mithilfe einer Ernährungsberatung abnehmen, das ist und bleibt die gesündeste Art. Das kann ich aber nur sagen, nach meinen schlecklichen Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe.
Allen, die diese Operation vor sich haben wünsche ich viel Glück.
Lieber Gruss mala
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Re:Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 1 Mois, 2 Semaines
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Liebe Mela habe eben deinen Bericht gelesen, es ist sehr traurig, was du in deinem Leben schon alles durchgemacht hast. Natürlich ist es nicht schön, als junge Frau mit Übergewicht durchs Leben zu gehen - aber hallo, so richtig fett bist du ganz sicher nicht!!! Richtig fett wärst du mit 150 Kilo, aber ich bin sicher, du kannst dich bewegen, findest auch Kleider, kannst dich zurechtmachen. Ich würde mich nicht auf den Bypass konzentrieren, vielleicht nimmt ja dein Körper plötzlich auch ohne diesen ab. Versuch es mit psychologischen Mitteln, kann dir das Buch "Wege zum Wohlfühlgewicht" von Heike Hinsen oder das Buch "Auf den Schwingen des Glücks - blockierte Energien lösen" von Hedy Lötscher empfehlen. Das wären zwei ganz neue Wege, die ev. einen Versuch wert sind. Alles Liebe wünscht dir Tessa
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Re:Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 1 Mois, 2 Semaines
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Hallo meli
Lass dich von deinem Gewicht nicht unterkriegen. Es ist nicht leicht, ich weiss das. Schliesslich bin ich auch nicht besser dran wie du. Bin mittlerweile 29 Jahre alt und wiege bei einer Grösse von 1.67 stolze 125 Kilo. In den letzten 10 Jahren bin ich immer zwischen 90 und 120 Kilo hinundher "gejojot". Mittlerweile hat sich das Gewicht eingependelt.
Abnehmen ist nicht leicht. Und so wie du schreibst ist es super deprimierend, wenn man es versucht, aber einfach nicht schafft. Ich kenne dieses Gefühl, es deprimiert einen und man hat das Gefühl nicht wert zu sein bzw. überhaupt nichts mehr zu schaffen. Einfach schlimm. Aber je mehr du über das Abnehmen, das Essen und alle Folgeerscheinungen nachdenkst, je weniger wirst du abnehmen. Dein Körper hat sich so auf das Ganze eingestellt, dass er gar keine Lust mehr hat überhaupt ans an Abnehmen zu denken.
Versuche doch einfach mal wieder was zu unternehmen. Ich zum Beispiel habe diesen Sommer wieder angefangen schwimmen zu gehen. Hatte jahrelang Hemmungen und getraute mich nicht mal in die Nähe einer Badi. Doch als ich das erste Mal dort war merkte ich, dass es noch viele andere dicke Menschen gibt, zum Teil noch schlimmer... Man wird überhaupt nicht beachtet. Es ist einfach herrlich. Und im Wasser fühlt man sich so leicht. Da vergisst man alle Probleme...
Versuch es doch mal, eifach eine Stunde abschalten und die ganzen Probleme vergessen. Vielleicht fängt dein Körper ja an, wieder etwas an Gewicht zu verlieren, wenn es deinem Geist besser geht. Ein Versuch wäre es wert.
Wünsche dir auf jedenfall alles Gute und ganz viel Glück bei allem was du in deinem Leben noch machst.
Herzlichst Nadja
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Re:Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 4 Mois, 3 Semaines
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Hallo Mela
Hoffe, dass sich in Deiner Sache inzwischen schon was getan hat.
Ich musste 1.5 Jahre!!! um eine Kostengutsprache von der KK kämpfen. DAS ist vielleicht eine lange Zeit. Da hatte ich viele Tiefen, kann ich Dir sagen. Wollte viele Male aufgeben. Am 16.12.2009 wurde ich nun endlich operiert und habe mittlerweile 30kg abgenommen. Fühle mich sauwohl und bin froh, dass ich so lange gekämpft habe.
Im Nachhinein denke ich, dass es halt einfach sein musste, dass ich so lange auf die OP warten musste. Wie heisst es so schön: Gut Ding will Weile haben.. Alles hat seinen Grund.
Hoffe, dass Du bald zu Deiner OP kommst, denn es lohnt sich. Gruess Christina
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Warten auf den Bypass ist die Hölle il y a 5 Mois, 2 Semaines
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Ich (weiblich, 25j) bin zur Zeit in einer speziellen Lage: Im Alter von 5 bis 9 Jahren bin ich nicht gewachsen aufgrund eines Rückenleidens. Das daraus resultierende Übergewicht wurde von meinem Kinderarzt mit einer Diät "behandelt": im Alter von 8 Jahren nahm ich innerhalb von 3 Monaten 15 kilo ab, nahm sie aber ebenso schnell zu. Ich war anschliessend essgestört und mein Gewicht schwankte folgendermassen: 11 Jahre alt: 8 kilo runter, 16 kilo rauf, 13 Jahre alt: 30 Kilo runter, 50 Kilo rauf, 18 Jahre: 50 Kilo runter, 60 Kilo rauf. Mit 11 Jahren wurde mein Rückenleiden dann operativ soweit als möglich behoben. Im Moment bin ich mit 1.60m und 105 kilo schwerst übergewichtig, im Volksmund auch als "fett" bezeichnet. Nach jahrelanger Therapie fand ich wieder einen Weg, Hunger und Sättigung wahrzunehmen und danach zu leben. Das Problem: mein Körper nimmt nicht mehr ab. Ich habe verschiedenstes getestet: ich habe es mit Sport versucht, mit nichts essen, mit gesund essen: mein gewicht bleibt seit 2 Jahren stur auf 105 kg, weder hoch noch runter - und das obwohl ich nicht mehr esse als man von einer Frau meines Alters erwartet, eher weniger sogar. Die meisten Leute die mich als fett beschimpfen essen mehr als ich. Zur Zeit warte ich auf die Gnade der Ärzte, um mir endlich einen Magenbypass setzen zu lassen in der Hoffnung, meinen Körper wieder in ein Normalgewicht zu bringen. Zur Zeit bin ich "in der Warteschlange", es dauert noch mindestens ein halbes Jahr bis ich endlich "an der Reihe" bin. Das macht mir schwer zu schaffen. Seit 2 Wochen beginne ich immer wieder ohne Übelkeit und ohne Reiz zu würgen, so lange bis entweder ein 1 Handvoll Speichel oder ein Bissen der letzten Mahlzeit hochkommt. Es geschieht total unmotiviert und aus heiterem Himmel, und besonders oft bevor ich bestimmte Personen treffe. Meistens geht dem ein Gefühl von einem "Haar im Rachen" voraus, obwohl definitiv keines da ist. Mit der Würgerei kann ich ja noch leben, aber irgendwie ertrage ich es fast nicht mehr, dass mir die Haare ausfallen (aufgrund polyzystischer Ovarien) und dass ich mit 25 Jahren nichts von der Lebensqualität einer normalgewichtigen Frau gesehen habe, und das obwohl ich alles getan habe um genau das zu erreichen. Besonders der Umstand, dass ich mich jetzt normal ernähre und es kein Mensch sehen kann, macht mir zu schaffen, ich fühle mich zu unrecht verurteilt. Seit neuestem surfe ich häufig durchs Netz und sammle bewusst schmerzende Äusserungen über dicke Menschen. Ich absorbiere sie förmlich und tue mir selbst seelisch damit weh, bis ich weinen muss. Ich weiss nicht warum ich das tue, aber irgendwie habe alle paar Tage das Bedürfnis, mich durch Forumsbeiträge oder Ähnliches fertig zu machen...
Ich persönlich denke dass ich einfach zu ungeduldig bin und darum so austicke. Darum interessiert mich ob auch andere so massive Probleme mit dem Warten auf den Bypass haben....
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