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„Bund prüft Fettsteuer“ PDF  | Drucken |
News
16.08.2007 16:14
„Bund prüft Fettsteuer“ titelt die SonntagsZeitung

„Ich bin dafür, dass man die Einführung einer Fettsteuer prüft“, so reagiert laut SonntagsZeitung der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit BAG, Thomas Zeltner, auf die Ankündigung von EVP-Nationalrat Heiner Studer, eine entsprechende Interpellation einzureichen. Damit würden zwei Ziele verfolgt: einerseits erhofft sich Studer „von einer Besteuerung fett- und zuckerreicher Genussmittel, dass der Konsum zurückgeht“, anderseits braucht das BAG dringend zusätzliche Mittel, um die Aufklärung und die Prävention in den Bereichen Ernährung und Übergewicht besser unterstützen zu können.
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„Plattform“ PDF  | Drucken |
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16.08.2007 16:29
Eine „Plattform“ soll in Deutschland alle relevanten Kräfte an einen Tisch bringen (Bericht im Magazin DER SPIEGEL 40/2004)

Verbraucherschutz- und Ernährungsministerin Renate Künast hat letzte Woche in Deutschland über Tausend Teilnehmer zu einer „Plattform Bewegung und Ernährung“ geladen: Eltern, Bauern, Unternehmer der Ernährungs8ndustrie, Sport-Funktionäre, Ärzte, Lehrer, Vertreter derKrankenkassen… Alle Kreise, die daran interessiert sein müssen oder in die Verantwortung genommen gehören, um der epidemisch grassierenden Zunahme der Anzahl übergewichtiger Kinder Einhalt zu bieten. – In einem begleitenden Vorschau-Artikel stellt DER SPIEGEL in seiner Titelgeschichte unter dem Motto „Gelernte Gesundheit – Bewegung und gute Ernährung statt Fast Food und Faulheit“ die aktuelle Situation in den deutschen Bundesländern dar.
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CVP: Bonus-Malus? PDF  | Drucken |
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03.05.2007 13:19
CVP fordert mehr Selbstbehalt für Menschen, die „ungesund“ leben

ebalance_shop_teaserpicturetext_1.194406.jpg Eine interessante Diskussion hat die Schweizerische CVP – laut Bericht im Tages-Anzeiger vom 18.1.05 – ausgelöst: „Stärkung der Eigenverantwortung durch die Einführung von differenzierten Selbstbehalten“.
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Fett und Versicherungen PDF  | Drucken |
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16.08.2007 15:18
Lebensversicherer tun sich schwer mit den Folgen des Übergewichts

Mit der zunehmenden Steigerung der Lebenserwartung begann sich das Geschäft für die Lebensversicherer zu lohnen: länger einzahlen und später kassieren! - Nun macht die weltweite epidemische Verbreitung der Adipositas den Versicherungen einen Strich durch die Rechnung. Dies reflektiert die Fachzeitschrift "Schweizer Versicherung" in ihrer Juni-Nummer 2004. - Für Aufsehen hatte bereits eine Studie von Swiss Re gesorgt, die u.a. vorschlug, für Versicherungsnehmer ab einem bestimmten BMI eine Erhöhung der Prämien einzuführen. Der Artikel kommt zum Schluss: "Denn die Konsumenten nehmen ihr Körpergewicht nur dann unter Kontrolle, wenn sie das Übergewicht im Portemonnaie spüren." - Die Schweiz nimmt in der internationalen Übergewichts-Skala übrigens den 11. Rang ein, sie steht also noch nicht an der Spitze. Umso wichtiger ist es daher, so früh wie möglich alles zu unternehmen, was der Aufklärung und der Prävention dienen kann. Denn die Kosten für das Gesundheitswesen werden durch Übergewicht und seine Folgekrankheiten zunehmend belastet werden: 1998 betrugen sie in Grossbritannien 1,5%, in Frankreich 2%, in Kanada 2,4% und in USA gar 5-6% der gesamten Gesundheitskosten. - Für die Schweiz geht man davon aus, dass die Kosten für alle Krankheiten, die direkt und indirekt durch falsche ERnährung und mangeldne Bewegung verursacht werden, sich pro Jahr etwa auf 13 Milliarden belaufen dürften. (vgn.)
 
Neues Hormon nimmt die Lust am Fressen PDF  | Drucken |
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16.08.2007 15:32
Kalifornische Wissenschaftler haben in Ratten ein Hormon entdeckt, das den Nagern die Lust am Fressen nimmt. Das Eiweiß, dem das Team von der Stanford University den Namen Obestatin gegeben hat, ist einem Hormon namens Ghrelin chemisch sehr ähnlich. Über ihre Erkenntnisse berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Science (2005; 310: 996-999) Ob das Hormon Obestatin auch beim Menschen existiert, ist zwar noch nicht belegt, aber sehr wahrscheinlich. Wie Ghrelin wird es vom Magen freigesetzt. Es verzögert die Magenentleerung und hemmt die Darmbeweglichkreit was Mäusen, denen das Hormon in ersten Versuchen injiziert wurde, offensichtlich den Appetit verdarb. Nach Leptin (1994) und Ghrelin (1999) ist Obestatin das dritte Hormon, das im Körper das Gleichgewicht von Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch beeinflusst. 
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Übergewicht kostet PDF  | Drucken |
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16.08.2007 16:09
Übergewicht kostet die Schweiz jährlich 13 Milliarden!

Mit sensationellen "neuen" Zahlen wartet die Wirtschaftszeitschrift CASH in ihrer Nummer 22 vom 30. Mai 2003 auf. Ging man bisher davon aus, dass Übergewicht und seine Folgekrankheiten pro Jahr ca. 2-3 Milliarden an Gesundheitskosten verursachen, so weist die Zeitschrift - die sich auf Schätzungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG abstützt - einen weit höheren Betrag von rund 13 Milliarden aus (das sind ca. 30% der Gesundheitskosten), die im weitesten Sinn auf die Folgen von falscher Ernährung und Bewegungsmangel zurückgehen, mithin direkt oder indirekt auch mit Übergewicht/Adipositas in Verbindung zu bringen seien.
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Versicherungsgericht des Kantons Zürich: PDF  | Drucken |
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16.08.2007 15:25
Stark übergewichtige Patienten dürfen Hoffnung schöpfen. In den letzten Jahren hatten einzelne Krankenkassen – vor allem die INTRAS – die Kostengutsprache bei chirurgischen Eingriffen (Magenband und Magen-Bypass) verweigert, indem sie einen Passus der Bestimmungen im Krankenversicherungsgesetz (KVG) extrem restriktiv interpretierten, wonach eine Operation erst dann bezahlt werden muss, wenn vorgängig eine „zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion“ erfolglos war. e Begehren eingereicht hatten. (vgn.)
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Kein Herz für Dicke! PDF  | Drucken |
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16.08.2007 16:06
Exklusiv-Umfrage der SAPS bei 24 Schweizer Krankenkassen: Kein Herz für Dicke!

Für mittel und stark übergewichtige Menschen ist es praktisch nicht möglich, neu in eine Krankenkassen-Zusatzversicherung aufgenommen zu werden. Dies hat eine Umfrage ergeben, welche die Schweizerische Adipositas-Stiftung SAPS bei 24 Krankenversicherern durchgeführt hat. - Diese Tatsache ist bei einem Kassenwechsel - wie er jetzt im Blick auf die angekündigte Prämienerhöhung empfohlen wird - von entscheidender Bedeutung. Aber sie ist vielen Betroffenen entweder nicht bekannt oder nicht bewusst.
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"Low Carb" versus "Low Fat" PDF  | Drucken |
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16.08.2007 16:19
"Low Carb" versus "Low Fat": unentschieden!

Im Theorie-Streit zwischen den Anhängern der "Low Fat"-Lehre (Verzicht auf Fett) und den Verfechtern der in USA aktuellen "Low Carb"-Lehre (Verzciht auf Kohlenhydrate) zeichnet sich gemäss einer Studie der Harvard Medical School Boston ein Patt ab: über ein ganzes Jahr wurden zwei Gruppen beobachtet. Die Gruppe, die auf Kohlenhydrate verzichtete, nahm in den ersten Monaten zwar schneller ab, die Gruppe mit fettarmer Ernährung dafür in der zweiten Jahreshälfte; die Resultate über alles waren auf Ende Jahr ausgeglichen. Zu einem ähnlichen Ergebnis führte auch der Vergleich der Blutfettwerte. (SonntagsZeitung vom 8.8.04)
 
„Setzt die Beizen auf Diät!“ PDF  | Drucken |
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16.08.2007 16:13
„Setzt die Beizen auf Diät!“ – ein längst fälliger Diskussionsbeitrag

In der SonntagsZeitung vom 15. August 2004 schreibt Karin Oehmingen den Gastronomen ins Gewissen. Was für VegetarierInnen mittlerweile eine Selbstverständlichkeit ist, dass die auf sie zugeschnittenen Angebote auf der Speisekarte angepriesen werden, das ist etwas, worauf alle, die Fett und Kohlenhydrate mit Vorsicht konsumieren sollten, wohl noch lange warten müssen. – Die Autorin stellt fest, dass in Schweizer Gaststätten gerne üppig gekocht wird, dass mit Fett und Zucker nicht gespart wird und dass Kohlenhydrate in grossen Portionen serviert werden.
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