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KLV-Revision in der "Sonntags-Zeitung" vom 11. Juli

Die "SonntgsZeitung" hat (auf einen Imput der SAPS hin) das Thema der Kostengutsprache bei Magenband- und -Bypass-Operationen aufgenommen und recherchiert. Nachdem der Artikel mehrmals verschoben wurde, ist er nun - offenbar in einer gekürzten Fassung - publiziert worden. Damit ist das Thema der Diskriminierung von Adipösen offen angesprochen. Nachdem eine wissenschaftliche Studie der Swiss Study Group for Morbid Obesity SMOB aufgezeigt hat, dass die Kosten bei einer "konventionellen" Adipositas-Therapie pro Kilogramm Gewichtsverlust das Dreifache dessen betragen, was für ein Kilo Abnahme bie einer Magenband- oder Bypass-Operation aufzuwenden ist, gehen wir davon aus, dass sich das BAG und die kostenbewussten Krankenakssen dieser Erkenntnis nicht länger verschliessen. - Bedenklich ist allerdings das in der SoZ wiedergegebene Zitat eines Helsana-Vertreters, dass "die Operationen als bequeme Alternative zu Diäten oder anderen therapien angesehen werden". - Diese Aussage ist zynisch und zeugt von einer fatalen Geringschätzung der Patienten-Aanliegen! Kein adipöser Mensch mit BMI über 40 und mit begleitenden Krankheiten unterzieht sich nach jahrelangem Leiden und Kampf leichtfertig einem solchen Eingriff, weil er ihn für eine "bequeme Alternative" zu naderen Therapien halten würde! Der bariatrisch-chirurgische Eingriff stellt nach Auffassung aller, die mit dem Thema vertraut sind, die ultimativ letzte Möglichkeit dar, nachdem alle anderen Massnahmen nichts genützt haben. Aber wenn die medizinischen und psychologischen Voraussetzungen gegeben sind, dann muss der Eingriff ohne grossen Zeitverzug erfolgen können, denn jede Verzögerung stellt für die Betroffenen eine mutwillig verordnete Quälerei und Gefährdung der Gesundheit dar. (vgn.)
 

 

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